Können aus Mitbürgern Freunde werden?

Die soziale Emanzipation der Hamburger Juden im 19. Jahrhundert
Vortrag von Dr. Inka Le-Huu im Rahmen der Ringvorlesung „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland. Die Hamburger Perspektive“
mit anschließender Diskussion moderiert von PD Dr. Andreas Brämer, Institut für die Geschichte der deutschen Juden (IGdJ).

Frau Dr. Inka Le-Huu ist Historikerin und arbeitet zur jüdischen Geschichte Hamburgs. Für ihre Studie über „Die sociale Emanzipation. Jüdisch-christliche Begegnungen im Hamburger Bürgertum 1830-1871“ hat sie den Wolf-Erich-Kellner-Preis für Liberalismusforschung und den Joseph Carlebach-Preis der Universität Hamburg erhalten. In ihrem Vortrag wird sie über die Debatte der rechtlichen Gleichstellung von Jüdinnen und Juden im 19. Jahrhundert sprechen und dabei auf Fragen der Gestaltung des Zusammenlebens eingehen: Welche Rolle spielt Religion im öffentlichen Raum? Wie begegne ich Angehörigen einer anderen Konfession? Kann ich einen Menschen einer anderen Religion heiraten? Fragen, die unter anderen Vorzeichen, heute wieder an Aktualität gewinnen.

Die Veranstaltung findet digital statt. Bei Interesse melden Sie sich bitte unter folgender E-Mail-Adresse an: awr@uni-hamburg.de. Die Zugangsdaten werden Ihnen dann rechtzeitig zu Veranstaltungsbeginn zugesendet.

Bild: Titel des Buches von Inka Le-Huu: Die sociale Emanzipation. Jüdisch-christliche Begegnungen im Hamburger Bürgertum 1830–1871, Wallstein Verlag, 2017.

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