Religion und Politik. Untrennbar für immer?

Die Säkularisierung – die Verweltlichung als übergreifende Loslösung aus religiösen Bindungen und Befreiung von kirchlicher Vormundschaft – scheint längst abgeschlossen. Doch zugleich kehren Religionen in einzelnen Staaten wie auf der weltpolitischen Bühne zurück. Ist die Säkularisierung gescheitert? Ist der Rückgriff auf überlieferte religiöse und kulturelle Traditionen angesichts der scheiternden Sinn- und Identitätsangebote aus der westlichen Welt eine verständliche Reaktion? Wie gehen wir damit um, dass die Folgen sich weltweit bemerkbar machen und religiöse Überzeugungen oder deren Proklamation wieder politisches Handeln bestimmen?

Begrüßung und Einführung:
Prof. Dr. Christoph Markschies
Vizepräsident der Akademie der Wissenschaften und Professor an der Humboldt-Universität zu Berlin

Moderation: Dr. Ruth Kinet
Freie Autorin und Journalistin, 2008-2013 freie Korrespondentin in Tel Aviv

Es diskutieren:

Prof. Dr. Micha Brumlik em. Professor für Erziehungswissenschaft an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt/M., Publizist

Prof. Dr. Alexander Flores em. Professor für Wirtschaftsarabistik an der Hochschule Bremen

Dr. Abdel-Hakim Ourghi Leiter des Fachbereichs der Islamischen Theologie und Religionspädagogik an der Pädagogischen Hochschule Freiburg

Probst Dr. Christian Stäblein
Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz

Schlusswort:
Dr. Cai Werntgen Vorstand der Udo Keller Stiftung Forum Humanum und Verlag der Weltreligionen

Anmeldung wird erbeten unter: pr@schwindkommunikation.de

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