Veranstaltung Philo.live! mit Gwendolyn Sasse und Jörg Baberowski
Seit über drei Jahren führt Putins Russland einen Krieg gegen die Ukraine. Umstritten ist bis heute, was Putin damit bezweckt: Will er sich lediglich die NATO vom Leib halten, um anschließend Ruhe zu geben? Oder ist der Ukraine-Krieg nur der Auftakt zu einer Wiederherstellung des russischen Imperiums – vielleicht gar zu seiner Erweiterung? Müssen wir mit Angriffen auf Europa rechnen? Auf die liberale Demokratie weltweit? Und wie können wir uns ein Russland nach Putin vorstellen – wird es friedlicher und liberaler oder aggressiver und autoritärer?
Darüber wollen wir mit der Politikwissenschaftlerin und Osteuropa-Expertin Gwendolyn Sasse diskutieren, die den Ukraine-Krieg als Konflikt zwischen Autoritarismus und Demokratie versteht. Ihr Gesprächspartner Jörg Baberowski, Historiker und Russland-Kenner, deutet den Krieg hingegen als Auseinandersetzung zwischen Imperium und Nationalstaat.
Moderation: Moritz Rudolph
Fotos: Guido Werner und Annette Riedl
