Worauf wir hoffen dürfen – Glauben ohne Gott!

Philosophisches Café mit Hartmut von Sass

Kein Mensch kann ohne Hoffnung leben. Doch worauf mag sie sich gegenwärtig stützen? Und worauf glaubwürdig zielen? In einer Zeit apokalyptischer Sorgen und wissenschaftlicher Untergangsszenarien scheint Hoffnung die knappste aller Ressourcen. Und womöglich eigentlich die zukunftsentscheidende.

Wie wir frische Hoffnung fassen können, ohne uns einfach etwas vorzumachen, und worin Hoffnung ganz alltäglich gründen kann, sind zentrale Fragen des deutschen Theologen und Denkers Hartmut von Sass, Titularprofessor für Systematische Theologie und Religionsphilosophie an der Universität Zürich und Inhaber einer Heisenberg-Stelle an der Theologischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin. Mit viel beachteten Werken wie »Atheistisch glauben« (Matthes & Seitz) und »Außer sich sein – Hoffnung und ein neues Format der Theologie« (Mohr Siebeck) erkundet von Sass neue Weisen, das eigene Leben, Handeln und Entwerfen unter das Bild der Hoffnung zu stellen. Existenziell, ethisch, politisch. Ein neues Prinzip Hoffnung also – ohne Gott, doch nicht ohne Glauben.

Dies ist eine Einladung zu einem Abend ohne falsche Frömmelei, dafür voller Zuversicht und hoffnungsvoll offener Fragen.

Moderation: Wolfram Eilenberger

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