1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland - Die Hamburger Perspektive / Zweite Staffel

Ringvorlesung der Akademie der Weltreligionen wird fortgesetzt
Das Jahr 2021 stellt ein besonderes Jubiläumsjahr dar: Nachweislich seit 1700 Jahren gibt es in Deutschland jüdische Gemeinden und jüdisches Leben. Wie verschieden und facettenreich die Geschichte und Gegenwart der Juden im deutschsprachigen Raum waren und sind, darüber will am Beispiel der Juden in Hamburg eine zweisemestrige Ringvorlesung Auskunft geben, die organisiert wird vom Institut für Jüdische Philosophie und Religion der Universität Hamburg, dem Institut für die Geschichte der deutschen Juden (IGdJ) und der Akademie der Weltreligionen der Universität Hamburg.

Aus interdisziplinärer Perspektive werden Einblicke in eine reiche und wechselvolle lokale jüdische Geschichte gewährt, die zugleich weit über die Grenzen der Stadt hinausweist. Die Vorträge schlagen einen Bogen von der ersten Ansiedlung sephardischer Juden in der Handels- und Hafenstadt über die besondere Rolle des Reformjudentums bis hin zur Vertreibung und Ermordung der Hamburger Juden während des Nationalsozialismus und reichen mit dem Wiederaufbau jüdischen Lebens bis in die jüngste Gegenwart.

ab 14. Oktober 2021, donnerstags, 18 – 20 Uhr, voraussichtlich in Präsenz

Raum und Registrierungsverfahren werden noch bekannt gegeben



Das Programm der Ringvorlesung

© Teaserbild: Institut für die Geschichte der deutschen Juden (Archiv und Bibliothek)