Grenzenlos denken - Vom Wissen zum Bewusstsein

Der 6. Kongress Meditation & Wissenschaft, der vom 30. - 31. Oktober 2020 in Berlin stattfindet, wirft die Frage auf, wie Bildung zu Reife und Weisheit, zu einem tieferen Verständnis des Lebens führen kann. Wie können wir lernen, uns authentisch zu entfalten? Können wir eine bessere Art zu leben lernen? Meditation und Achtsamkeit eröffnen Räume für eine Bewusstseinsbildung, die man in üblichen Curricula noch selten findet. Sie können den Geist aus seiner Komfortzone der Bequemlichkeit locken, so dass wir mündig selbst entscheiden, was lebenswert ist. Sie helfen uns, vor Spannung nicht einfach in die Stille zu flüchten, sondern Widersprüchlichkeit als konstruktiven, lebensfördernden Impuls aufzunehmen. Und sie eröffnen Freiräume, in denen das Mögliche von morgen aufscheinen kann.

Bewusstseinsbildung geht uns alle an. Als Führungskräfte oder Mitarbeiter möchten wir vielleicht inmitten wachsender Komplexität Agilität entwickeln. Als Mediziner und Therapeuten stehen wir Menschen zur Seite, wieder in körperlicher und seelischer Integrität zu leben. In dem, was wir tun, bewusst anwesend sein zu können, ist wahrscheinlich die Schlüsselqualifikation unserer Zeit. Das wirft auch ein anderes Licht auf all die Herausforderungen, vor die das Hier und Heute uns stellt, im Business-Meeting wie am Krankenbett, in der Schule und Universität.

Beim Kongress Meditation & Wissenschaft 2020 erkunden Wissenschaftler*innen und Expert*innen aus der Praxis, wie Meditation die Unbefangenheit des Querdenkens zu wecken vermag und wir eine neue Sicherheit im Bodenlosen finden. Impulse aus Philosophie und Geisteswissenschaft, Medizin und Therapie, Business und Coaching beleuchten, welche Vorstöße für eine Bildung, die Menschen wachsen lässt, sich unter den Vorzeichen von Meditation und Achtsamkeit bereits entwickeln.

Bild: Versuchung des Buddha, Ingakyo, Kamakura-Zeit, spätes 13. Jh., (cc) Metropolitan Museum of Art

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