© Photo: Sarah Horvath

Meditation und Wissenschaft

Interdisziplinärer Kongress zur Meditations- und Bewußtseinsforschung


Gemeinsame Veranstaltung der Identity Foundation, der Oberberg Stiftung und der Udo Keller Stiftung Forum Humanum

Der Kongress findet seit 2010 alle zwei Jahre in Berlin statt.

Webseite des Kongresses

Teaser- und Chronikbilder Photo: Grit Schwerdtfeger

Meditation zwischen Abgrund und Nirvana
Selbst-Optimierung für eine neue Welt?

Kongress 2018 am 30. November/1. Dezember 2018

Achtsamkeit und Meditation stehen auf dem Prüfstand. Zeit für einen Reset. Auf dem Kongress Meditation und Wissenschaft 2018 wurden die Instrumentalisierung von Meditation und Achtsamkeit und die Tendenz zur Selbstoptimierung in einer zunehmend ökonomisierten Welt kritisch beleuchtet.

Der Achtsamkeitsboom ist vor allem den zahlreichen Forschungsergebnissen der Neurowissenschaften zu verdanken. Fakt ist: Gesundheitsmanagement und Business greifen heute immer stärker auf die Potenziale der heilsamen Kraft der Achtsamkeit zurück.

Doch dem Missbrauch wird oftmals Tür und Tor geöffnet: Achtsamkeit wird heute vielfach als Heilsversprechen zur Stressbewältigung und Gesundheit verwertet, vermarktet, zur Leistungssteigerung eingesetzt. Bei all der Euphorie zur Selbstverbesserung wird jedoch häufig vergessen, dass sich Meditation und das Leben der direkten Verfügbarkeit entziehen, so die Veranstalter. Mystiker sprechen auch vom Geheimnis, dem Numinosen.

Programm

Dank der Unterstützung durch die Udo Keller Stiftung Forum Humanum können Sie den Festvortrag von Prof. Dr. Gert Scobel: Paradoxien der Meditation - Über Weisheit und Wissenschaft, säkulare Ethik und Fiktion in voller Länge ansehen und in verschiedenen Formaten herunterladen.

Zum Vortrag


25. und 26. November 2016

Meditation und Wirklichkeit - Macht, Zweck, Sinn

Wie verändert sich das Verständnis der Wirklichkeit unseres Lebens und unsere Fähigkeit, es zu gestalten, im Spiegel der Achtsamkeit? Drei Themenschwerpunkte beleuchten die Bedeutung von Meditation in der Lebens- und Arbeitswelt, zeigen, was Achtsamkeit in Medizin und Therapie bewirken kann, und entwickeln neue Blickwinkel auf das Mensch-sein unter den Vorzeichen einer bewussten Selbstentwicklung.

"Achtsamkeit meint, zur "Besinnung" zu kommen, ungeteilt aufmerksam, wie ein Kind, das im Spiel versunken (aber doch hellwach) ist. Mit einer Attitüde der Akzeptanz. So kann sie ein Mittel zur Stressreduktion werden - "Effizienzgewinne" inklusive. Doch was ist mit der Einbettung in eine Ethik, was mit der Freiheit, auch gestresst sein zu dürfen? Über die philosophischen, politischen und sozialwissenschaftlichen Aspekte einer Praxis, die darauf ausgerichtet ist, zu akzeptieren statt zu kämpfen (oder zu fliehen), sollte man sprechen. Geht es um einen Rückzug ins Private? Wer "profitiert" von Meditation und Achtsamkeit, dem Handeln oder Nichthandeln?Soll man das "Selbst" regulieren - oder aber das "Sich-Öffnen", das "Nicht-Selbst" praktizieren und aus einer (globalen) Verbundenheit heraus handeln? Offenes Gewahrsein oder fokussierte Aufmerksamkeit, Sein oder Nichtsein? Oder gibt es einen "dritten Weg"?

Programm zum Herunterladen


24. und 25. Oktober 2014

Auf der Suche nach der verlorenen Zeit
Kongress Meditation & Wissenschaft 2014


16. und 17. November 2012

Neue Bewusstseinskultur in einer aus den Fugen geratenen Welt
Kongress Meditation & Wissenschaft 2012


26. und 27. November 2010

Neue Perspektiven für unser Wissen von uns selbst

Meditation & Wissenschaft 2010