Im Rahmen der Sonderausstellung „glauben und glauben lassen“ hatte das Altonaer Museum zu einem Schulwettbewerb eingeladen. Bei der gestrigen Preisverleihung wurden die prämierten Einreichungen präsentiert, die sich mit den Themen „Gelebte religiöse Vielfalt“, „Verständigung und Dialog“ und „Familiengeschichten und persönliche Positionen“ auseinandergesetzt haben. Die sechs mit dem Hauptpreis von 300 Euro ausgezeichneten Beiträge von Hamburger Schulklassen reichen von einem Podcast bis zu Text- und Töpferprojekten.
Insgesamt wurden 49 Beiträge für den durch die Udo Keller Stiftung Forum Humanum finanzierten Wettbewerb eingereicht.
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Unter dem Titel „glauben und glauben lassen“ setzt sich die aktuelle Sonderausstellung im Altonaer Museum mit der Geschichte des interreligiösen Miteinanders und den gegenwärtigen Diskussionen über die Bedeutung und die Grenzen des Rechts auf Glaubensfreiheit auseinander. Die Freiheit zu glauben – oder auch nicht zu glauben – ist im Grundgesetz verankert und ein wesentliches Menschenrecht. Doch nach wie vor wird um den konkreten Umfang dieser Freiheit gerungen, sei es bei den Themen Architektur, Schulunterricht oder Bestattungen. Die Altonaer Ausstellung spannt einen Bogen vom 17. Jahrhundert bis in die Gegenwart und zeigt, dass die Geschichte der Glaubensfreiheit eine Geschichte über Freiheiten und Grenzen ist. Insbesondere für Schülerinnen und Schüler bietet die Ausstellung und das begleitende Rahmenprogramm verschiede Vermittlungsformate, um über das Thema der Ausstellung zu diskutieren. U.a. berichten in über 50 Video-Interviews Hamburgerinnen und Hamburger über ihren Glauben und die Bedeutung der Glaubensfreiheit in ihrem persönlichen Alltag.
Im Rahmen des Wettbewerbs, der von der Udo Keller Stiftung Forum Humanum gefördert wurde, konnten Hamburger Schülerinnen und Schüler ihre eigenen Positionen zu drei verschiedenen Themenbereichen in freigewählten Formaten zum Ausdruck bringen. In einer Mischung aus Unterricht in der Schule sowie eigenständiger Arbeit zu Hause und in ihrem jeweiligen Stadtteil waren die Teilnehmenden des Wettbewerbs dazu aufgerufen, kreative Ideen zum Themenfeld „Glaubensfreiheit und religiöses Miteinander“ zu entwickeln. Dabei konnten sie zwischen den Themenbereichen „Gelebte religiöse Vielfalt“, „Verständigung und Dialog zwischen Menschen unterschiedlicher Religionen, Kulturen und Weltanschauungen“ und „Familiengeschichten und persönliche Positionen zu Religion und Religionsvielfalt“ wählen und selbst entscheiden, ob sie die Beiträge als textliche Beschreibungen, als Zeichnungen und Videogeschichten oder als Reportagen und Interviews gestalten. Als Prämien wurden sechs Hauptpreise mit jeweils 300 Euro und sieben weitere Preise mit jeweils 120 Euro ausgelobt. Unter den 49 Einreichung wurden von einer Jury aus Vertreterinnen und Vertretern des Altonaer Museums, aus dem Schulbereich und aus der Udo Keller Stiftung Forum Humanum und der Veronika und Volker Putz Stiftung die besten Beiträge ausgewählt und bei der Preisverleihung am Mittwoch, dem 24. April 2024 von Teams aus den jeweiligen Schulklassen bzw. Schulen vorgestellt.
Gewinner der sechs Hauptpreis mit je 300 Euro
Gewinner der Nebenpreise mit je 120 Euro
Mitglieder der Jury